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38 verschiedene Gemütszustände

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Bachblüten – einfach und zugleich tiefgründig

„Einklang mit unserer Seele ist die Voraussetzung für unsere Gesundheit.“ Dr. Eduard Bach. Der englische Arzt Dr. med. Edward Bach (1886 – 1936) war überzeugt, dass ein enger Zusammenhang zwischen der Seelenverfassung und das Entstehen von Krankheiten besteht. Er ging davon aus, dass jeder körperlichen Krankheit eine seelische Gleichgewichtsstörung vorausgeht, welche durch verschiedene Erlebnisse entstehen kann und die Persönlichkeit prägt.

Bachblüten sollten vor allem zur Gesundheitsvorsorge eingesetzt werden, bevor eine Krankheit überhaupt entstehen kann. Die Blütenessenzen können auch bei jeder schulmedizinischen Therapie wirkungsvoll ergänzend wirken und den Heilungsprozess unterstützen. Ausserdem können Sie in allen Lebenslagen eine wertvolle Hilfe bieten. Auch in Prüfungs- und Stress-Situationen und zur Persönlichkeitsentwicklung leisten die Essenzen eine hervorragende Unterstützung.

Wie werden Bachblüten hergestellt?

Sonnenmethode – Die von der Sonne beschienene Blüte werden morgens zwischen 8-9 Uhr – ohne zu berühren – in Einstimmung mit den Pflanzenwesen gepflückt und für 3- 4 Stunden in eine Glasschale mit reinem Quellwasser gelegt.

Die Kochmethode – Die für die Herstellung der Essenzen aus Frühblühern, besonders von Baumblüten, reicht die Intensität des Sonnenlichts nicht aus. Blühende Zweigstücke bzw. die Blüten werden direkt nach der Ernte vor Ort sofort für ca. 20 Minuten gekocht.

Die 38 Bachblüten

Bei der Auswahl der Bachblüten kann beim ersten Mal der Eindruck entstehen, dass viele Blüten die Richtigen sind. Es ist dann wichtig, sich darauf zu konzentrieren, wie genau das Gefühl im Moment ist – gerade zum Zeitpunkt. Und nicht die gesamte Gefühlswelt einfliessen zu lassen. Dies hilft die Auswahl einzugrenzen.

mutter und tochter mit bachblüten
Nr. 1 Agrimony: Man versucht, quälende Gedanken und innere Unruhe hinter einer Fassade von Fröhlichkeit und Sorglosigkeit zu verbergen. Schlaflosigkeit.
Nr. 2 Aspen: Unerklärliche, grundlose Ängstlichkeit, Vorahnungen, geheime Furcht vor irgendeinem drohenden Unheil. Angstphantasien.
Nr. 3 Beech: Intolerant, überkritisch, pedantisch, wenig Mitgefühl, aber auch: übertrieben tolerant. Man verurteilt andere ohne jedes Einfühlungsvermögen.
Nr. 4 Centaury: Willensschwach, Überreaktion auf die Wünsche anderer, seine Gutmütigkeit wird leicht ausgenutzt, kann nicht nein sagen, nachgiebig.
Nr. 5 Cerato: Bestätigung suchen, unselbständig, Mangelndes Vertrauen in die eigene Intuition.
Nr. 6 Cherry Plum: Wutausbrüche, Angst davor, innerlich loszulassen; Angst, den Verstand zu verlieren; Angst vor seelischen Kurzschlusshandlungen; unbeherrschte Temperamentsausbrüche.
Nr. 7 Chestnut Bud: Lernschwäche, unaufmerksam, unkonzentriert, man macht immer wieder die gleichen Fehler, weil man seine Erfahrungen nicht wirklich verarbeitet und nicht genug daraus lernt.
Nr. 8 Chicory: Überfürsorglich, klammern, bei geliebt Menschen sich übermässig einmischen und manipulieren. Man erwartet von seiner Umgebung volle Zuwendung und bricht in Selbstmitleid aus, wenn man seinen Willen nicht bekommt, schnell verletzt.
Nr. 9 Clematis: Tagträumer. Mit den Gedanken immer ganz woanders. Zeigt wenig Aufmerksamkeit für das, was um ihn vorgeht, in der Zukunft leben ohne Interesse an der Gegenwart.
Nr. 10 Crab Apple: Ordnungszwang, Sauberkeitszwang, man fühlt sich innerlich oder äusserlich beschmutzt, unrein oder infiziert. Detailkrämer. „Die Reinigungs-Blüte“.
Nr. 11 Elm: Das vorübergehende Gefühl, seiner Aufgabe oder Verantwortung nicht gewachsen zu sein, erschöpft/niedergeschlagen durch Verantwortung, Versagensangst.
Nr. 12 Gentian: Entmutigt bei Rückschlägen, skeptisch, zweifelnd, pessimistisch, leicht entmutigt.
Nr. 13 Gorse: Hoffnungslos, völlig verzweifelt; „es hat doch keinen Zweck mehr“-Gefühl, zu früh aufgeben.
Nr. 14 Heather: Selbstzentriert, völlig mit sich beschäftigt, braucht ständig Publikum; „das bedürftige Kleinkind“, geschwätzig, nicht allein sein können.
Nr. 15 Holly: Aggressiv, gereizt, gehässig, boshaft, eifersüchtig, Misstrauen, Hass- und Neidgefühle auf allen Ebenen.
Nr. 16 Honeysuckle: In der Vergangenheit leben; Bedauern über Vergangenes; lebt nicht in der Gegenwart, bedauernd, nachtragend, Heimweh haben.
Nr. 17 Hornbeam: Arbeitsunlust, Alltag als Last ansehen; mentale Erschöpfung, als vorübergehender oder länger andauernder Zustand, nicht in die Gänge kommen.
Nr. 18 Impatiens: Ungeduldig, hektisch, unruhig, nervös, leicht gereizt, überschiessende Reaktionen.
Nr. 19 Larch: Erwartung von Fehlschlägen durch Mangel an Selbstvertrauen/Selbstbewusstsein, Minderwertigkeitskomplexe, selbstkritisch.
Nr. 20 Mimulus: Spezifische Ängste, die man benennen kann; Scheu, Furchtsamkeit; Angst vor der Welt, Angst in bestimmten Situationen.
Nr. 21 Mustard: Perioden tiefer Melancholie/Trauer/Depression kommen und gehen plötzlich ohne erkennbare Ursachen, schlechte Laune, Weltschmerz.
Nr. 22 Oak: Der niedergeschlagene und erschöpfte Kämpfer, der trotzdem tapfer weitermacht und nie aufgibt Leistungsgrenzen überschreiten, unnachgibig.
Nr. 23: Olive: Völlig erschöpft, extreme Ermüdung von Körper und Geist, wenig Lebensenergie.
Nr. 24 Pine: Selbstvorwürfe, Schuldgefühle, für alles entschuldigen, schlechtes Gewissen, Skrupel, Mutlosigkeit.
Nr. 25 Red Chestnut: Übertriebene Sorge und Angst um andere, übertriebenes Mitleitd.
Nr. 26 Rock Rose: Terror- und Panikgefühle; äusserst akute Angstzustände, Kontrollverlust in Ausnahmesituationen.
Nr. 27 Rock Water: Strenge und starre Ansichten, unterdrückte Bedürfnisse, man ist zu hart zu sich selbst, perfektionistisch, Vorbild sein wollen.
Nr. 28 Scleranthus: Unschlüssig; sprunghaft; innerlich unausgeglichen. Meinung und Stimmung wechseln von einem Moment zum anderen, entscheidungsschwach.
Nr.29 Star of Bethlehem: Nachwirkungen von körperlichen, seelischen oder geistigen Schocks, egal ob weit zurückliegend oder erst kürzlich geschehen. „Der Seelentröster und Schmerzbesänftiger“, innere Leere nach Verlust.
Nr. 30 Sweet Chestnut: Tiefste Verzweiflung. Man glaubt, die Grenze dessen, was ein Mensch ertragen kann, sei nun erreicht, .
Nr. 31 Vervain: Im Übereifer, sich für eine gute Sache einzusetzen, treibt man Raubbau mit seinen Kräften; reizbar bis fanatisch, alles 150%ig machen.
Nr. 32 Vine: Dominierend ehrgeizig, machthungrig, „der kleine Tyrann“, hat Probleme mit Macht und Autorität.
Nr. 33 Walnut: Verunsicherung, Beeinflussbarkeit und Wankelmut während entscheidender Neubeginn-Phasen im Leben, Umzug, Berufswechsel, Scheidung, Pensionierung. „Die Blüte, die den Durchbruch schafft“.
Nr. 34 Water Violett: Zeitweise: innere Reserviertheit, stolze Zurückhaltung, isoliertes Überlegenheitsgefühl, ungerechtfertigterweise leicht als eingebildet angesehen.
Nr. 35 White Chestnut: Gedankenkarussell: Bestimmte Gedanken kreisen unaufhörlich im Kopf, man wird sie nicht wieder los, innere Selbstgespräche und Dialoge.
Nr. 36 Wild Oat: Unbestimmtheit in den Zielvorstellungen. Unzufriedenheit, weil man seine Lebensaufgabe nicht findet, trotz Talent und Erfolg ist man innerlich zersplittert, frustriert oder gelangweilt.
Nr. 37 Wild Rose: Teilnahmslosigkeit, Apathie, Resignation, innere Kapitulation, Obwohl die äusseren Lebensumstände gar nicht so negativ oder hoffnungslos sind, fehlt jede innere Motivation.
Nr. 38 Willow: Innerer Groll, Verbitterung. „Das Opfer des Schicksals.“


Notfalltropfen

Tipp: RESCUE Tropfen eignen sich sehr gut wenn plötzlich etwas passiert wie z.B. Unfall, Schock, einer Flugreise, einer Prüfung, einem Zahnarzttermin oder Herausforderungen in Job und Alltag sowie für mehr Gelassenheit und innere Stärke.

Dosierung

Wasserglas (kurzfristig) – Zwei Tropfen der gewählten Essenz in ein Glas Wasser geben und schluckweise trinken. Nach Bedarf wiederholen.

Mischung (längerfristig) – maximal sieben Essenzen. Zwei Tropfen jeder ausgewählten Essenz in eine 30 ml Flasche. Mit stillem Mineralwasser (3/4) und etwas Alkohol (1/4) auffüllen Mindestens vier Mal pro Tag vier Tropfen.

Wenn nur eine Essenz in Frage kommt – Aus der Einnahmeflasche gibt man vier Mal täglich vier Tropfen direkt auf die Zunge.

Wenn nach 3 Wochen keine spürbare Veränderung festzustellen ist, sollte die Auswahl der Bachblüten überdenkt werden.

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