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Die 4 Jahreszeiten der Seele – Im Einklang mit dir selbst

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Der Kalender der Seele

Die 4 Jahreszeiten der Seele

In jedem Menschen ist eine Seele verborgen, welche die Persönlichkeit seines inneren Wesens ausmacht. Wer mit seiner Seele in Berührung kommt, spürt eine starke Kraft und meistert auch schwierige Lebenssituationen.

Aristoteles bezeichnete die Psyche als Seelenkraft, die eine Vorstellungen erzeugt und auch denken kann. Doch was ist die Seele eigentlich? Ist sie die Essenz des Lebens oder ein biologischer Code, der im Körper angelegt ist? Warum werden manche Menschen krank, ohne dass eine organische Ursache vorliegt? Warum schlagen uns unangenehme Dinge auf den Magen? Über die Seele könnte man ein Buch mit über 1000 Seiten schreiben.

Die Seele ist wie die Jahreszeiten der Natur

Der Verstand hat leider die Erwartung an uns, immer zu funktionieren und immer energiegeladen zu sein – auch wenn die Natur zum Beispiel schläft. Das kann unser Körper zu enormen Stress führen und diese Selbst- und Fremderwartungen an unseren Körper und Geist krank machen.

Aber eigentlich entsprechen wir und unsere Stimmung dem, was in der Natur passiert. Im Winter spüren wir das Bedürfnis nach mehr Schlaf und Ruhe. Im Frühling steckt Erwachen und Reinigen. Der Sommer ist voller Kraft und Energie. Der Herbst ist bestimmt vom Loslassen, Verarbeiten und zur Ruhe kommen.

Wie unsere Natur hat auch unsere Seele einen Rhythmus.

Die Seele möchte im Einklang mit der Natur sein. Es gibt auch den Spruch: „Die Pflanzenwelt ist die sichtbar gewordene Seelenwelt der Erde.“ Das bedeutet, dass die wechselnden Jahreszeiten eigentlich alles beeinflussen: die Pflanzen, die Tiere, uns Menschen und unser Seelenleben.

Doch der Rhythmus der Seele ist anders, als der des Körper und Geistes!

Der Winter der Seele

Im Gegensatz zum Sommer ist die Seele im Winter also wach, während Geist und Körper zurückgezogen sind. Der Winter ist die Zeit, zu einem selber zurück zu kommen, zu tiefen inneren – zu der Seele. Es ist eine Zeit, in der wir viele Gefühle und Wünsche spüren.

Folgende ätherische Öle begleiten Sie: Atlaszeder (Cedrus atlantica): Dieses Nadelholzöl hat einen holzigen, balsamischen und warmen Duft, der eine entspannende und beruhigende Atmosphäre kreiert wenn man das Öl vernebelt. Weihrauch (Boswellia carterii): Passt in die festliche Jahreszeit am allerbesten. Von diesem reichhaltigen Öl braucht es nur ein paar Tropfen und schon ändert sich die Perspektive. Geranium (Pelargonium graveolens): Ein Favorit im ganzen Jahr! Der Duft ist erhebend, wunderbar beruhigend und so schön floral.

Der Frühling der Seele

Der Frühling ist der Moment der Verwandlung, wo die innere Kraft nach aussen geht. Es ist die Kraft, welche die Seele im Winter schöpfen konnte. In der Natur erwachen die Pflanzen, entwickeln ihre Blätter und frische, saftige Farben. Wenn es anfängt zu blühen, geht unser Herz auf. Es ist auch die Zeit des Neuanfangs.

Folgende ätherische Öle begleiten Sie: Limette (Citrus aurantifolia): aktiviert und hebt die Stimmung. Orange (Citrus sinensis): entspannt, belebt und erhellt das Gemüt. Grapefruit (Citrus paradisi): wirkt stimmungsaufhellend und anregend. Lemongras (Cymbopogon flexuosus): erfrischt und belebt. Ingwer (Zingiber officinalis): ausgleichend, regenerierend, anregend, aphrodisierend. Rosmarin (Rosmarinus officinalis): regt den Stoffwechsel an, belebt und erfrischt (Nicht bei Bluthochdruck verwenden). Pfefferminze (Mentha piperita): erfrischt und klärt, belebt (nicht verwenden während der Stillzeit). Bergamotte (Citrus aurantium var. Bargamia):  Lebensfreude, Beweglichkeit, Gute Laune Duft.

Der Sommer der Seele

Die Seele lebt das genau Entgegengesetzte, was wir bzw. die Natur in der jeweiligen Jahreszeit spürt. Nur weil wir im Sommer vor Lebensenergie sprühen, heisst das nicht, dass die Seele dann richtig wach ist. Es ist nämlich umgekehrt.

Während im Sommer „das Aussen“ strahlt sowie wir körperlich und geistig nach aussen strahlen, schläft die Seele. Denn die Kraft und Energie liegt im Aussen.

Folgende ätherische Öle begleiten Sie: Lavendel (Lavandula angustifolia): sorgt für einen wohltuenden Schlaf. Zitrone (Citrus limonis): reinigt und erfrischt. Geranie (Pelargonium graveolens): hebt die Stimmung und macht gute Laune. Citronella (Cymbopogon winterianus): duftet herrlich frisch und hält Insekten fern.

Der Herbst der Seele

Im Herbst findet die Seele den Moment, die Ruhe wiederzufinden und loszulassen. Es ist die Zeit, in der wir spüren, dass geistig und körperlich manches länger dauert. Hier möchte sich die Seele wieder vorbereiten auf den Winter. Auf die Zeit, in der sie wieder Kraft tanken und zu sich finden kann.

Folgende ätherische Öle begleiten Sie: Teebaum (Melaleuca alternifolia / Tea Tree): Konzentrationsschwäche, Verwirrung und Entscheidungsunfähigkeit, das logische Denken und zielgerichtete Handeln unterstützen. Lavendel (Lavandula angustifolia): Atmosphäre von Reinheit, Frische und Ordnung entsteht, vertreibt schlechte Gedanken und bringt dadurch den Seelenhaushalt wieder in Ordnung. Eukalyptus (Eucalyptus radiata): Eukalyptusöl steigert die Konzentrationsfähigkeit und unterstützt das logische Denken. Es wirkt belebend und aktivierend und hilft uns besonders in den Herbstmonaten, tief durchzuatmen. Orange süss (Citrus sinensis): Es vermittelt Wärme, Heiterkeit und Mitgefühl, indem es eine harmonische, optimistische und heitere Atmosphäre verbreitet.

Achtung sehr wichtig!

Achten Sie bei den ätherischen Ölen immer darauf welche sie verwendest und wie. Ätherische Öle haben eine hohe Wirkkraft die man nicht unterschätzen sollte und achtsam einsetzen. Vor allem in der Schwangerschaft, Stillzeit und bei Säuglingen gelten gesonderte Hinweise in der Anwendung. Verwenden sie auch niemals ein Öl direkt auf deiner Haut sondern mischen es mit einem Trägeröl.

Leistung bringen und dabei gesund bleiben

In unserer Gesellschaft ist Leistung ein zentrales Bewertungskriterium. Ich leiste, also bin ich. Der Druck im Berufs-, Privat- und Familienleben ist stetig am Steigen. Das Smartphone bringt die Arbeit auch nach Feierabend meistens mit nach Hause. Selbst die Terminkalender mancher Kinder gleichen denen erwerbstätiger Manager. Und im Sport werden die Siegeschancen durch Doping erhöht.

Überall nimmt der Druck zu und die Spirale dreht sich schneller und schneller – häufig zu Lasten unserer Gesundheit. Nicht umsonst wird das Burnout-Syndrom inzwischen zu den Volkskrankheiten gezählt.

Gesunder Lebensstil durch gesunde Ernährung

Die Bewohner der japanischen Insel Okinawa gelten als das Volk mit der durchschnittlich längsten Lebenserwartung. Okinawa wird auch „die Insel der 100-Jährigen“ genannt. Eine besondere Rolle spielt dabei möglicherweise die Ernährung der Bewohner: viel Obst und Gemüse, Meeresfrüchte, Algen, Bitterlemone (Goya), wenig Fleisch, Fett und Zucker, keine weiterverarbeiteten Produkte und reichlich pflanzliche Proteine.

Die mediterrane Küche, auch Mittelmeerkost genannt, zählt zu den gesündesten Ernährungsweisen weltweit. Nicht überraschend ist: Sie unterscheidet sich gar nicht so sehr von den Ernährungsgewohnheiten der Inselbewohner Okinawas. Für die ursprünglich aus Süditalien und Griechenland stammende Küche ist vor allem typisch: viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen, natives Olivenöl, wenig Milchprodukte und bevorzugt weißes Fleisch. 

Ganz wichtig: Trinken Sie immer ausreichend, damit die Organe mit genügend Flüssigkeit versorgt sind. Empfohlen wird 1,5 Liter Wasser am Tag.

Gesunde Ernährung ist theoretisch möglich, aber im Alltag dann oft nicht umsetzbar. Mikronährstoffe (Vitamine und Spurenelemente) sind an fast allen Stoffwechselprozessen beteiligt. Eine gute Versorgung der Körperzellen mit Mikronährstoffen spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit.

Einige wichtige Mikronährstoffe im Kurz-Überblick: Vitamin A (Retinol) welches in Butter, Lebertran und Putenleber enthalten ist. ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A, die der Körper zu Vitamin A umbauen kann) – Karotten, Süsskartoffeln, Kürbis, gelbe und orangefarbene pflanzliche Lebensmittel, fettreiche tierische Lebensmittel. Vitamin B6 – Vollkorngetreide, Kartoffeln, Pflaumen, Bananen, Haselnüsse, Walnüsse, Bohnen, Geflügel, Fisch, Schweinefleisch. Folsäure – Bohnen, Linsen, Spargeln, Erdnüsse, Erbsen, Mais, Poulet. Vitamin B12 – Muscheln, Lachs, Rind, Fisch, Milch, Käse, Eier, Geflügel. Vitamin C – Acerola, Orangen, Zitronen, Grapefruit, Erdbeeren, Kiwi, Kohl, Spinat, Brokkoli, Kartoffeln, Tomaten, Fleisch. Vitamin D – Pilze, Nüsse, Fettreicher Fisch (v.a. Lachs, Hering, Sardinen, Makrele), Eier, Milch. Vitamin K – Kohl, Mangold, Petersilie, Brokkoli, Spinat, Erbsen, Cashews, Sojaöl, Olivenöl, fermentierte Lebensmittel.

Bewegung hält gesund

Wer sich viel bewegt, fördert massgeblich seine Gesundheit. Sport stärkt die Abwehrkräfte, baut Stress ab und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes vor. Dabei muss man nicht direkt zum Leistungssportler werden. Schon ein kurzer Spaziergang täglich reicht aus, um die Lebenserwartung erheblich zu erhöhen.

Gesundheitsfaktor Stress: Entspannt durchs Leben

Im hektischen Alltag sind Stress und Überforderung keine Seltenheit. Und dies wirkt sich auch negativ auf die Gesundheit aus. Wer einen gesunden Lebensstil pflegen will, sollte daher darauf achten, sich regelmässig Auszeiten zu nehmen, ausreichend zu entspannen und das eigene Stresslevel möglichst gering zu halten.

Denn ist man regelmässig Stress ausgesetzt, befinden sich Körper und Geist in einem dauerhaften Alarmzustand. Die Folge: Man fühlt sich zunehmend erschöpft und zahlreiche Erkrankungen werden begünstigt. Chronischer Stress führt zu einem erhöhten Cortisolspiegel, infolgedessen sich mentale, emotionale oder physische Gesundheitsprobleme entwickeln. Cortisol zählt zu den wichtigsten Stresshormonen und ist an der Entstehung seelischer Leiden und einer breiten Palette physischer Erkrankungen beteiligt. Es ist ein körpereigenes Hormon, welches in der Nebennierenrinde gebildet wird. Das Hormon Cortisol zählt zur Gruppe der Glukokortikoide und ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Auch können die Vitamine B6, B12, D und K erniedrigt sein.

Die folgenden ätherischen Öle werden oft zur Entspannung verwendet: Weihrauch (Boswellia sacra) – ist ein grossartiges Öl, das helfen kann, die Stimmung zu heben und den Fokus zu verbessern. Dieses Öl wird seit Tausenden von Jahren für medizinische Zwecke und religiöse Zeremonien verwendet. Orange (Citrus sinensis) – ist sehr stimmungshebend, wie viele der Zitrusöle. Eine Universitätsstudie fand heraus, dass Orangen- und andere Zitrusdüfte dazu beitragen, die Entspannung zu fördern. Patchouli (Pogostemon cablin) – hat eine entspannende Wirkung. Gleichzeitig ist es ein sehr intensives ätherisches Öl. Es hilft sich zu konzentrieren und gleichzeitig beruhigt es den Geist. (Anwendungsmöglichkeiten und Dosierung am besten nach Absprache mit einer Aromatherapeutin oder Therapeut)

Gesund durch Schlaf

Der Körper braucht Schlaf, um zu regenerieren. Unzureichender und schlechter Schlaf kann schwere Folgen für unsere Gesundheit haben. Schlafstörungen gehören zu häufigen Beschwerdebildern in unserer Gesellschaft – ist aber für ein gesundes Leben unerlässlich.

Entspannende ätherische Öle für einen besseren Schlaf sind: Lavendel Öl (Lavandula angustifolia) – ist wohl das am meisten erforschte ätherische Öl überhaupt. Es ist oft nachgewiesen worden, dass Lavendelöl beruhigend wirkt. Der angenehme Duft unterstützt bei Angst, Stress und fördert einen guten Schlaf. Römische Kamille – Das (römische) Kamille-Öl (Chamaemelum nobile (L.) All. Synonym Anthemis nobilis): Kamille zeichnet sich mit starken entspannenden Eigenschaften aus. Beim Einatmen des Kamille-Aromas macht sich schon sehr bald ein wohlig-warmes Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit breit. Jasmin-Öl (Jasminum grandiflorum, sambac L.) – Das beruhigende ätherische Öl der Jasminblüten fördert nämlich nachweislich die Schlafqualität und senkt Stress und Ängste. Bergamotte Öl (Citrus bergamia) – Bergamotte ist dafür bekannt, Harmonie in das Gemüt zu bringen. Die kleine, grüne Zitrusfrucht, besitzt starke Stress-reduzierende Eigenschaften. (Anwendungsmöglichkeiten und Dosierung am besten nach Absprache mit einer Aromatherapeutin oder Therapeut)

Tipp: In einer Mischung mit Lavendel Öl (Lavandula angustifolia) und Weihrauch (Boswellia sacra) zeigt Bergamotte Öl (Citrus bergamia) schmerzlindernde, angstlösende und antidepressive Wirkung. Das führt zu Entspannung und einem besseren Schlaf. 

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